Segway, Touren, Mieten, Event, Parcour, Stehroller, Quads, Gutscheine, Verleih, Veranstaltungen, Cross Tour, St. Pölten, Niederösterreich,

Allgemeine Geschäftsbedingungen

AGB / Mietvertrag

 

1: Fahrzeug / Mietgegenstand

  • Mietgegenstand ist ein Segway ® PT, ein selbstbalancierender Roller mit elektrischem Antrieb samt Zubehör. Verkehrsrechtlich ist dieses Fahrzeug in Österreich einem Fahrrad gleichgestellt.
  • Da die Modelle x2 (Adventure, Turf und Golf) nach Herstellerangabe breiter als 80 cm sind, dürfen mit ihnen Radfahranlagen nicht benützt und darf ausschließlich auf der (allgemeinen) Fahrbahn gefahren werden.
  • Der Mieter benötigt ein Mindestgewicht von 45 kg (Höchstgewicht 118kg) und ist mindestens 12 Jahre alt. Minderjährige (12 –18) können den Segway ® PT nur in Begleitung einer Aufsichtsperson benutzen.
  • Mietgegenstand ist ein Kinder-Elektroquad - verkehrsrechtlich ist dieses Fahrzeug in Österreich nicht im öffentlichen Verkehrsraum zu nutzen.
  • Begleitpersonen dürfen die Kinder nie unbeaufsichtigt lassen und haften für evtl. Schäden.
  • Der Mieter verpflichtet sich, das Fahrzeug schonend und fachgerecht zu behandeln und alle für die Benutzung maßgeblichen Vorschriften zu beachten.

 

2: Reservierungen / Storno

  • Der Mieter hat die Möglichkeit, eine Reservierung telefonisch oder per E-Mail durchzuführen. Die jeweilige Reservierung wird telefonisch oder per E-Mail bestätigt und gilt als angenommen, wenn nicht innerhalb von 1 Tag widersprochen wird. Für das Storno einer Reservierung,
    bis 14 Tage vorher 35% vom Preis,
    13 bis 8 Tage vorher 80% vom Preis,
    ab dem 7. Tag vor dem Termin: 100 % vom Preis,
    bei Nichterscheinen ohne Absage 100% vom Preis.

 

3: Berechtigte Fahrer

  • Das Fahrzeug darf nur von dem Mieter, mit dessen Zustimmung auch seine Familie oder den im Mietvertrag angegebenen Fahrern geführt bzw. genutzt werden. Der jeweilige Fahrer muss sich selbständig mit der Nutzung des Fahrzeuges (Betriebsanleitung online auf  www.stoll-verleih.at oder beim Vermieter erhältlich) vertraut machen.
  • Der Mieter stellt sicher, dass der jeweilige Fahrer die nötige Einweisung erhält.
  • Dem Mieter ist es untersagt, das Fahrzeug zu motorsportlichen Übungen, sowie zu rechtswidrigen Zwecken zu benützen.
  • Der Mieter verpflichtet sich, das Fahrzeug nur in Österreich zu betreiben.

 

4: Mietpreis

  • Der Mietpreis bezieht sich auf unsere gültigen Preislisten und wird mit dem Mieter einvernehmlich in der Reservierungsbestätigung vereinbart.
  • Im Mietpreis ist der Transport des Mietobjektes zum und vom Mieter nicht enthalten. Bei geführten Touren ist im Mietpreis die Betreuung, Einschulung und der Transport enthalten.

 

5: Zahlungsbedingungen

  • Der Vermieter kann vor Übergabe des Fahrzeuges eine Vorauszahlung bis zur Höhe des voraussichtlichen Entgeltes verlangen. Bei geführten Touren erfolgt die Zahlung vor Beginn der Tour.
  • Bei Anmietung kann eine verrechenbare Sicherheit in Höhe eines Zuschlages von 50% des zu erwartenden Mietpreises erhoben werden.
  • Der Mietpreis ist bei Ende der vereinbarten Mietzeit zur Zahlung fällig und an den Vermieter zu entrichten. Davon abweichende Vereinbarungen sind in der Reservierungsbestätigung festzuhalten.
  • Die Wahl des Zahlungsmittels bestimmt der Vermieter.
  • Nach Verzugseintritt haftet der Mieter für alle hieraus entstehenden Schäden. Weitere Ansprüche an den Vermieter bleiben hiervon unberührt.

6: Versicherung

  • Seitens des Vermieters bestehen keine Haftplicht- oder Kaskoversicherung. Details siehe unter Punkt 9 Haftung des Mieters.

 

7: Unfälle / Diebstahl / Anzeigepflicht

  • Nach einem Unfall, Diebstahl, Brand, oder sonstigen Schäden hat der Mieter sofort die Polizei zu verständigen bzw. hinzuzuziehen und den Schaden dem Vermieter unverzüglich anzuzeigen. Dies gilt auch bei geringfügigen Schäden und bei selbstverschuldeten Unfällen ohne Mitwirkung Dritter. Sollte die Polizei die Unfallaufnahme verweigern hat der Mieter dies gegenüber dem Vermieter nachzuweisen.
  • Bei Schäden ist der Mieter verpflichtet, dem Vermieter unverzüglich, spätestens zwei Tage nach dem Vorfall über alle Einzelheiten schriftlich unter Verwendung eines Unfallberichtes, der in allen Punkten sorgfältig und vollständig auszufüllen ist, zu unterrichten.

 

8: Haftung des Vermieters

  • Der Vermieter haftet in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit des Vermieters, eines Vertreters oder eines Erfüllungsgehilfen nach den gesetzlichen Bestimmungen. Im Übrigen haftet der Vermieter nicht für Verletzung oder Tod des Fahrers. Der Schadenersatzanspruch wegen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist mit der
    10-fachen Höhe des Mietentgeltes begrenzt.
  • Der Vermieter übernimmt keine Haftung für Sach- oder Personenschäden durch unsachgemäße Verwendung des Mietobjektes. Es gilt das Fahren auf eigenes Risiko, der Vermieter übernimmt keinerlei Haftung.

 

9: Haftung des Mieters

  • Bei Fahrzeugschäden, Fahrzeugverlust und Mietvertragsverletzungen haftet der Mieter grundsätzlich nach den allgemeinen Haftungsregeln. Insbesondere hat der Mieter das Fahrzeug in dem mangelfreien Zustand zurückzugeben, in dem er es übernommen hat.
  • Es besteht grundsätzlich keine Haftpflicht- und/oder Kaskoversicherung für die angemieteten Fahrzeuge durch den Vermieter. Es ist vom Mieter zu prüfen, ob und in welchem Umfang das Mietfahrzeug durch die private Haftpflichtversicherung des Mieters oder die Betriebshaftpflichtversicherung bei Firmen die Haftung übernimmt.
  • Der Mieter haftet unbeschränkt für während der Mietzeit begangene Verstöße gegen gesetzliche Bestimmungen, insbesondere Verkehrs- und Ordnungsvorschriften. Der Mieter stellt den Vermieter von sämtlichen Buß- und Verwarnungsgeldern, Gebühren und sonstigen Kosten frei, die Behörden anlässlich solcher Verstöße von dem Vermieter erheben. Als Ausgleich für den Verwaltungsaufwand, der dem Vermieter für die Bearbeitung von Anfragen entsteht, die Verfolgungsbehörden zur Ermittlung von während der Mietzeit begangenen Ordnungswidrigkeiten und Straftaten an den Vermieter richten, erhält der Vermieter vom Mieter für jede Behördenanfrage eine Aufwandspauschale von € 50,- , es sei denn der Mieter weist nach, dass dem Vermieter ein geringerer Aufwand und/oder Schaden entstanden ist; den Vermieter ist es unbenommen, einen weitergehenden Schaden geltend zu machen.
  • Der Mieter haftet für alle von ihm zu vertretenden Schäden, die während der Mietzeit an dem angemieteten Fahrzeug und seiner Ausrüstung entstehen. Bei Schäden haftet er nach den gesetzlichen Bestimmungen, also insbesondere für
    a) die erforderlichen Reparaturkosten, deren Höhe auch durch Sachverständigengutachten bestimmt werden kann
    b) bei Totalschaden oder Diebstahl ist der volle Kaufpreis zzgl. MwSt. zu erstatten
    c) Bergungs- und Rückführungskosten
    d) Gutachterkosten
    e) Wertminderung (technisch & merkantil)
    f) den dem Vermieter entstehenden Ausfallschaden für die Dauer der Reparatur, bei Totalschaden für die angemessene Wiederbeschaffungsdauer
    g) sämtliche Nebenkosten der Schadensbeseitigung
    h) etwaige Rückstufungsschäden bei Versicherungen durch den Vermieter
  • Diese Regelungen gelten neben dem Mieter auch für den berechtigten Fahrer, wobei die vertragliche Haftungsfreistellung nicht zugunsten unberechtigter Nutzer des Mietobjektes gilt.

 

10: Haftungsausschluss

  • STOLL on TOUR weist ausdrücklich darauf hin, dass die Nutzung der angemieteten Fahrzeuge am Parcoursgelände, Touren oder bei Events zur Verfügung gestellter Fahrzeuge grundsätzlich auf eigenes Risiko des Teilnehmers erfolgt.
  • Weder STOLL on TOUR noch das jeweilige einweisende Personal, Events oder Touren begleitenden Guides übernehmen die Haftung für eventuelles Fehlverhalten einzelner/mehrerer Teilnehmer.

 

11: Rückgabe des Fahrzeuges

  • Der Mietvertrag endet zum vereinbarten Zeitpunkt und kann im Rahmen dieses Vertrages mit vorheriger Zustimmung vom Vermieter verlängert werden, sofern der Mieter die Verlängerung dem Vermieter drei Tage vor Ablauf der vereinbarten Mietzeit bekannt gibt.
  • Der Mieter ist verpflichtet, das Fahrzeug bei Ablauf der Mietzeit dem Vermieter am vereinbarten Ort, zurückzugeben.
  • Das Fahrzeug ist gereinigt und mit aufgeladenen Akkus zurückzugeben. Bei einem Verstoß gegen diesen Punkt kann eine Gebühr von zusätzlich einem halben Tagesmietsatz vom Vermieter gefordert werden.
  • Sondertarife gelten nur für den angebotenen Zeitraum. Bei Überschreitung gilt für den gesamten Zeitraum der Normaltarif.
  • Bei Verletzung der Rückgabepflicht haften mehrere Mieter als Gesamtschuldner. Bis zum Rückgabetag werden die jeweils gültigen Mietpreise berechnet.
  • Gibt der Mieter das Fahrzeug – auch unverschuldet – nach Ablauf der vereinbarten Mietdauer nicht an den Vermieter zurück, ist dieser berechtigt, für den über die Vertragsdauer hinausgehenden Zeitraum ein Nutzungsentgelt in Höhe des zuvor vereinbarten Mietzinses zu verlangen.
  • Die Parteien sind berechtigt, die Mietverträge entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen zu kündigen. Der Vermieter kann die Mietverträge fristlos kündigen, sofern der Mieter mehr als sieben Tage ab Fälligkeit mit seinen Zahlungen in Rückstand gerät, sich seine Vermögensverhältnisse erheblich verschlechtern oder andere wichtige Gründe eintreten. Als solche Gründe gelten vor allem:
  • nicht eingelöste Bankeinzüge / -schecks
  • gegen den Mieter gerichtete Zwangsvollstreckungsmaßnahmen
  • mangelnde Pflege des Fahrzeuges
  • unsachgemäßer und unrechtmäßiger Gebrauch
  • die Unzumutbarkeit der Fortsetzung des Mietvertrages. z.B. wegen zu hoher Schadensquote Kündigt der Vermieter einen Mietvertrag, ist der Mieter verpflichtet die Fahrzeuge samt Zubehör unverzüglich an den Vermieter herauszugeben.

 

12: Datenschutzklausel

  • Der Vermieter ist berechtigt, Daten über den Mieter, die er im Zuge seiner geschäftlichen Tätigkeit erhalten hat, zu speichern und für geschäftliche Zwecke nach Maßgabe des Datenschutzgesetzes zu verwenden.

13: Allgemeine Bestimmungen

  • Bei Streitigkeiten über die Auslegung des Mietvertrages ist österreichisches Recht anwendbar.
  • Die Aufrechnung gegenüber Forderungen vom Vermieter ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen des Mieters oder eines berechtigten Fahrers möglich.
  • Sämtliche Rechte und Verpflichtungen aus dieser Vereinbarung gelten zugunsten und zulasten des berechtigten Fahrers.

 

14: Gerichtsstand, Schriftform

  • Mündliche Nebenabsprachen bestehen nicht. Änderungen bedürfen der Schriftform.
  • Gegenüber Kaufleuten gilt der Gerichtsstand St. Pölten. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Regelungen.

 

Stand  2015